Über uns

Motorradclub Wedtlenstedt

Wir sind ein zusammen gewürfelter Haufen von Leuten, die gern mit dem Motorrad unterwegs und stark mit dem Ort verwurzelt sind.

Wir, das sind eine im Jahr 2000 von Polizisten, VW -Mitarbeitern, Landwirten, einem Fahrschullehrer und Vorruheständler gegründete Gemeinschaft, die sich auf die Fahne geschrieben hat, neben Motorrad zu fahren, auch mal gesellig beisammen zu sein, mit Gleichgesinnten bei einem Glas Bier zu sitzen und bei Benzingesprächen von vergangenen Reisen und Abenteuern zu philosophieren.

Wir sind aber auch eine Gruppe von Handwerkern, Organisatoren und Thekenpersonal, die es geschafft haben, ein Clubheim zu erbauen, wo man sich wohl fühlen kann, und  in dem es an nichts fehlt.

Leider ist es so, das wir auch schon drei unserer Gründungsmitglieder zu Grabe tragen mussten, und es hin und wieder zu Austritten kommt, da sich persönliche Lebensumstände geändert haben, oder es ganz einfach nicht mehr gepasst hat.

Dank dem guten Ruf in unserem Dorf nehmen wir als MCW auch an den verschiedenen Veranstaltungen im Dorf teil, wie z.B. auf dem Weihnachtsmarkt, auf dem wir einen Stand betreiben.

In den 26 Jahren haben wir natürlich etliche km auf unseren Motorrädern verbracht, dabei ging es in verschiedene Länder, wie z.B. die Slowakei, Kroatien, Polen, Österreich, Italien und sogar von Deutschland über Schweden, und Finnland nach Norwegen ans Nordkap.

Unseren Club zeichnet ein gewisser Zusammenhalt aus den man so glaube ich nicht alltäglich finden kann, wir treffen uns meist am Donnerstag in unserem Clubheim, wo wir bei einem Glas Bier das ein oder andere besprechen, sei es die nächste Renovierung im Clubheim oder die nächste Ausfahrt.

Zurzeit zählt unser Club 23 Mitglieder.

Legendär sind unsere Partys zu Vatertag oder auch mal zwischendurch, bei denen es immer etwas leckeres zu essen aus dem Backofen oder vom Grill gibt.

Dank unserer Kleinbauern, ist uns dann natürlich auch die Herkunft der Tiere bekannt.

Anzumerken für alle
Leser ist folgendes:

  • Wir sind eine Verbindung von motorradbegeisterten Familienvätern und deren Söhnen.
  • Wir sind basisdemokratisch und brauchen keinen Präsidenten oder ähnliches.
  • Wir begrüßen Gäste herzlich und freundschaftlich, aber dieses nur so lange, wie wir uns gegenseitig tolerieren und respektieren.
  • Missgunst und Neid sind uns fremd.
  • Ebenso eine Zugehörigkeit zu Bikergruppen, die ihr Dasein eher Geschäftlich sehen.

Wir sind gewaltfrei erzogen worden und leben auch so.

So fing alles an...

Es waren einmal zwei Brüder, ihre zwei Neffen und zwei Kumpel von allen Vieren, die sich regelmäßig donnerstags auf einem alten Scheunendachboden trafen.

Als alles bequatscht war, was man (n) so erzählen kann, kam zum Zeitvertreib ein Flipper hinzu. Später ein „Donky-Kong“ und andere Spielautomaten.

Natürlich gab es beim Spiel auch bewusstseinserweiternde Getränke.

Und dann waren da noch die Motorräder. 

Wegen Umbaumaßnahmen konnte der Dachboden nicht mehr genutzt werden und so trafen sich die Gründer jeweils donnerstags bei einem Anderen. Die Spielautomaten wurden eingemottet und es kamen Karten und Monopoly (mit echtem Geld) auf den Tisch.
Dann bot sich unser ältestes Gründungsmitglied an, jeden Donnerstag in seinem Partykeller das Treffen abzuhalten. Das ging von 2000 bis 2005. Im letzten Jahr erkrankte er schwer und wir konnten aus diesem Grunde bei ihm nicht mehr im Keller qualmen, was uns wiederum zum Pendeln in andere Keller veranlasste.

Im Jahre 2005 schlossen wir dann Bekanntschaft mit einem Pressemann der Braunschweiger Zeitung, welcher über unsere missliche Situation in der Zeitung berichtete. Jenen Artikel las dann eine alte Bekannte meiner Eltern und Mutter eines bereits verstorbenen Freundes. Sie setzte sich mit meinem Bruder Ringo ins Benehmen und wir bekamen auf ihrem großen Hof in Wedtlenstedt die einmalige Gelegenheit, eine alte Gesindewohnung und einen darunter befindlichen Pferdestall zu mieten.

Zwischenzeitlich waren wir bis 2005 auf 15 Mitglieder angewachsen. Es dauerte nur wenige Wochen und guter Verbindungen zur Brauerei „Wolters“ in Braunschweig und wir hatten unsere Clubräume mit einer super Partybude fertig. Dazu zählten neben einer selbst gebauten Theke (aus einem Brauerei Messestand), Zapfanlage, Kühlschränke, Stereoanlage und, und, und. Im Obergeschoss haben wir Wände entkernt, Fachwerk freigelegt und bearbeitet, Toilette und Küche eingebaut. Es gab dort auch Sitzgelegenheiten für 30 Personen, einen Kicker, eine Dartscheibe usw.

Bis 2012 nutzten wir die tollen Räume.

Allerdings starb 2010 unsere allseits hoch angesehene Vermieterin und ein Jahr darauf ihr Ehemann. Durch deren Tod waren unsere Tage in den schönen Räumen gezählt; denn der gesamte Hof mit allen Gebäuden unterliegt dem Denkmalschutz.
Das Anwesen ging in einer Familienstiftung auf und wir bekamen nach geraumer Zeit in 2011 eine Kündigung. Durch meine Intervention bei der Tochter (Enkelin unserer Vermieter) unseres verstorbenen Freundes gelang mir ein Aufschub der Kündigung um ein Jahr.

Zwischenzeitlich war es meinem Bruder gelungen, einen Vermieter in Wedtlenstedt für uns zu interessieren. Er fährt selbst Bike und hatte einen größeren alten Hof leer stehen, der in Umbauphase war und wir bekamen die Gelegenheit, einen Kuhstall und eine alte Melkkammer zu mieten.
 

Ein entsprechender Ausbau begann, und wir haben uns zu den vorherigen Räumen erheblich verbessert (alles auf einer Ebene, eine größere Partybude, eine größere Küche, eine schönere Toilette). Die Theke wurde aus noch vorhandenen Hölzern entsprechend vergrößert und eine Profizapfanlage von der „Wolters Brauerei“ erstanden. Der Bierausschank stieg erheblich an!

In den neuen Räumen sind wir seit März 2012 mit zwischenzeitlich 27 Mitgliedern.